Ist Glyphosat wirklich gefährlich?

Glyphosat ist das am weitesten verbreitete Herbizid der Welt. Es wird hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt und dient Bauern auf der ganzen Welt dazu, Felder vor der Aussaat beziehungsweise Neubepflanzung von unerwünschtem Pflanzenbewuchs zu befreien. Der Agrarkonzern Monsanto patentierte Glyphosat Anfang der 70er Jahre als Herbizid und verkauft wurde es erstmals 1974 unter dem Namen Roundup. Aufgrund dieser langen Historie ist Glyphosat das bestuntersuchte Unkrautvernichtungsmittel der Welt. Nicht nur im Boden baut es sich sehr schnell ab. Auch bei Mensch und Tier werden minimalste Rückstände, die bei Untersuchungen schon gefunden wurden, in kurzer Zeit über die Leber ausgeschieden. Hierbei wichtig zu wissen: Das Herbizid nimmt auf einen Stoffwechselweg Einfluss, der nur in Pflanzen und Mikroorganismen vorkommt.

Seit mehr als 40 Jahren stufen Behörden und wissenschaftliche Institute in mehr als 160 Ländern Glyphosat als sicher und damit nicht krebserregend ein. Dazu gehören unter anderem

  • die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA
  • die Australische Behörde für Pestizide und Tierarzneimittel
  • das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
  • die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
  • die Europäische Chemikalienagentur (ECHA)
  • die Japanische Kommission für Lebensmittelsicherheit
  • die Kanadische Behörde für Schädlingsbekämpfungsmittel
  • die Koreanische Verwaltung für ländliche Entwicklung
  • die Umweltschutzbehörde von Neuseeland
  • das FAO/WHO-Gremium für Rückstände von Pestiziden u.v.m..


Trotz der sehr guten Produkteigenschaften hat sich in den vergangenen Jahren eine breite öffentliche Debatte rund um das Herbizid entwickelt. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die vermeintlichen Risiken für Umwelt und Gesundheit. Daher finden Sie an dieser Stelle Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um Glyphosat.

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