Warum ist Glyphosat so wichtig?

Wie jedes andere Unternehmen müssen landwirtschaftliche Betriebe ökonomisch sinnvoll handeln. Deshalb müssen sie ihr wichtigstes Kapital, den Boden, sowohl effizient bewirtschaften als auch schonend damit umgehen. Vor diesem Hintergrund bietet ihnen Glyphosat die Möglichkeit, den Acker effizient und kostengünstig zu bestellen: Ein bis zu 22 % höherer Ertrag durch weniger Unkräuter ermöglicht den Landwirten eine rund 25 % höhere Profitabilität gegenüber glyphosatfreien Anbaumethoden. Quelle

Gleichzeitig weist Glyphosat eine sehr gute Umweltbilanz auf: es ermöglicht eine pfluglose, also schonende Bodenbearbeitung, die den Acker vor Erosion schützt sowie Humusaufbau und Bodenlebewesen fördert und wegen des Verzichts auf Diesel mithilft, CO2 einzusparen. Quelle. Glyphosat wird zur "Stoppelbehandlung" eingesetzt, um einen Acker von unerwünschtem Bewuchs zu befreien und für die nächste Aussaat vorzubereiten. Zwar kann man das auch durch Pflügen erreichen, es kostet aber mehr Zeit und verbraucht mehr Diesel. Laut Berechnungen der Kleffmann Group würde bei einem Glyphosatverzicht im deutschen Ackerbau ein zusätzlicher CO2-Ausstoß von insgesamt 100.800 t entstehen Quelle