Was hat Glyphosat in Lebensmitteln zu suchen?

In den vergangenen Jahren gab es vermehrt Meldungen von Glyphosatspuren in Lebensmitteln wie Teigwaren, Bier oder Haferflocken. Dies hängt aber nicht damit zusammen, dass Bauern weniger sorgsam mit Glyphosat umgehen. Die häufigeren Nachweise sind vielmehr auf den enormen technischen Fortschritt in der Analysetechnik zurückzuführen. Mittlerweile ist es möglich, den Bruchteil eines Zuckerwürfels im Bodensee analytisch zu messen.

Schon seit Paracelsus kennen wir das Prinzip: Die Menge macht das Gift. Vielleicht ein Grund dafür, dass Kritiker fast nie konkrete Mengenangaben machen, wenn sie darüber berichten, Glyphosatrückstände in Lebensmitteln gefunden zu haben. In der Regel bewegen sich diese Mengen im Mikrogrammbereich, das ist der millionste Teil eines Grammes oder 0,000001 Gramm. Bedenkt man, dass Glyphosat eine geringere Toxizität als Kochsalz oder Backpulver aufweist, gehen von derartigen Konzentrationen keinerlei gesundheitliche Gefahren aus. Quelle