Was kann mit CRISPR/Cas erreicht werden?

Es gibt bereits eine ganze Reihe von Forschungsprojekten bis hin zu ersten Zulassungen – hervorzuheben sind hier eine bessere Widerstandskraft von Reis oder Weizen gegen Pilzinfektionen, besserer Geschmack von Tomaten oder das Ausschalten von Allergenen in der Erdnuss. Quelle

CRISPR/Cas ist die bislang eleganteste Methode des Genome Editing – und die „demokratischste“: Da sie sehr preiswert und einfach ist, wird sie zunehmend auch von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Ländern verwendet, in denen keine großen Forschungsetats zur Verfügung stehen. Das geht natürlich nur, wenn sie nicht als „Gentechnik“ eingestuft wird. Sonst wird auch diese Methode auf die großen Unternehmen beschränkt bleiben, denn diese haben in der Regel die Ressourcen, um den dann teuren und langwierigen Zulassungsprozess zu bestreiten.

Angesichts des Klimawandels und begrenzter Anbauflächen sieht das World Resources Institute es als zwingend notwendig an, die Effizienz der Landwirtschaft bei der Nutzung natürlicher Ressourcen und damit die Nahrungsmittelproduktion signifikant zu steigern, um die wachsende Weltbevölkerung ernähren zu können. Dies verlange vor allem auch eine forciertes Vorantreiben von Innovationen und das volle Ausschöpfen des Potenzials neuer Technologien. Hierzu zählt die Organisation insbesondere das Genome Editing als „Revolution in der Molekularbiologie“, das neue Möglichkeiten der Pflanzenzüchtung eröffne. Wichtig seien in diesem Zusammenhang regulatorische Rahmenbedingungen, die den Unternehmen Anreize bieten, neue Technologien zu entwickeln und zu vermarkten. Quelle

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