Wie sollte die Politik mIt CRISPR/cas umgehen?

Neue Züchtungstechniken fördern die Pflanzenvielfalt durch neue oder optimal angepasste Pflanzensorten für alle Arten von Landwirtschaft. Sie erhöhen den Einsatz der vorhandenen genetischen Vielfalt, die derzeit nur spärlich genutzt werden kann.

Bezüglich der politischen Regulierung nehmen wir den gleichen Standpunkt wie beispielsweise die Max-Planck-Gesellschaft ein: Wenn in eine Pflanze keine artfremden Gene eingeführt wurden und diese Pflanze auch durch konventionelle Züchtung oder natürliche Mutation entstanden sein könnte, wäre es irreführend, sie als gentechnisch veränderten Organismus zu bezeichnen. Es sollte darauf ankommen, was tatsächlich beim Verbraucher landet und nicht welche Technologie dahintersteht Quelle. Angesichts des Urteils des Europäischen Gerichtshofes steht zu befürchten, dass Überregulierung und damit verbundene Kosten und Verzögerungen die Entwicklung und den Einsatz dieser innovativen und präzisen Züchtungsmethode in Europa verhindern. Und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Züchter, insbesondere der kleinen und mittelständischen, beeinträchtigen.

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